TOUR Transalp 2009

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Hallo liebe Freunde, Unterstützer, Sponsoren und Partner,

Karin und ich möchten uns bei Euch für die tolle Unterstützung per Mail, SMS, Material, PowerGels und technischen Service im Vorfeld und während der Jeantex-Tour-Transalp ganz herzlich bedanken!

In den nächsten Tagen veröffentlichen wir einen Tagesbericht der gesamten Tour…

mesics Laktatdiagnostik, Spiroergometrie, Trainingsplanung – Dr. med. Claus-Henning Wolde Kardiologie – Dr. Bettina von Salmuth Laktat-Test und Betreuung – SQlab Road Sattel 611 – POLAR RS800CX und CS600 – PowerBar Nutrition – Matthias Riester technischer Service – und ganz besonders auch bei: Tini und Julian Groll, Harald Oelschlegel, Dirk Hendricks, Christian Schmidt, Volker Oettgen, Daniela Mack, Birte Wehnes, Frank Bingemann, Sonja Müller, Ulf Linke, Bianca Hoffmann, Horst Schäfer, Andreas Härtter, Tanja Böck, Michael Lehner und Yvonne Schäfer von Zweirad Stadler in Mannheim!

 

Erster Testbericht nach 4500 Trainings- und 882 Wettkampfkilometern

Den SQlab Road Sattel 611 kann ich nur empfehlen – kein „Problem“ mehr beim Fahren!

Wir haben die Sättel ausgiebig getestet und auch nach der Woche der Jeantex Tour Transalp hatten wir keine Sitzprobleme.

Weiterlesen: SQlab 611 Jeantex Tour Transalp erprobt

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Jeantex Tour Transalp 2009 von Sonthofen nach Arco, ein Tagebuch von Karin Gruber

1.  „Sonthofen-Imst oder die Ungewissheit fährt mit“:

28.06.2009 Etappe 1 von 7, Sonthofen – Imst, 121,0 km-2447 Hm, Oberjoch, Alter Gaichtpass, Namlos, Kelmen und Hahntennjoch

Die gepackten Taschen sind zur Abgabe am Transport-LKW bereit, das Frühstück war lecker, aber der Hunger nicht ganz so groß….
W-Fragen kreisen in meinem Kopf:
Wie ist die Stimmung am Start mit fast 1200 Leuten?
Wie wird das Wetter?
Welche bekannten Gesichter werden wir sehen?
Welche Verpflegung sollten wir selber mitnehmen?
Wie teile ich meine Kräfte über die ganze Woche vernünftig ein?
Wann geht’s endlich los????????

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Kaum denke ich all diese Gedanken zu Ende stehen wir im Startblock, und der Race Director Uli Stanciu erzählt noch einmal, dass es unbedingt wichtig ist, sich am ersten Tag nur bis 80% zu belasten. Außerdem: wer die ersten drei Etappen schafft, hat gute Chancen das ganze Rennen zu finishen. Ja, wir wollen nach Arco!

Das Feld rollt im neutralisierten Start los, und wir mittendrin.
Danke Uli, für die aufmunternden Worte! Ich denke wir sind gut vorbereitet, aber wer weiß schon, was uns diese Woche abverlangen wird.
Ich muss mich dran gewöhnen, ans Profil und die vielen Leute. Alles läuft normal, bis zum Hahntennjoch. Gebe zu, dass ich den Pass kenne und nicht sonderlich mag, aber dann kommt auch noch das dicke Ende. Klaus verträgt an der 2. Verpflegung die Elektrolytgetränke und die Melone nicht und fährt den ganzen Anstieg mit Magenkrämpfen. Das ist der einzige Tag (jemals!) an dem ich am Berg mal auf meinen Mann warten musste/durfte/konnte!
Sei’s drum, Er hat’s gemeistert und wir rollen überglücklich in Imst ins Ziel. Abends gibt’s eine tolle Pastaparty, die Verpflegung ist top!
Später falle ich total platt vom Tag und den Eindrücken ins Bett!

2. „Imst-Ischgl oder über jede meiner Tränen hab ich auch gelacht“:

29.06.2009 Etappe 2 von 7, Imst-Ischgl, 148,62 km-2770 Hm, Arlbergpass, Bielerhöhe

Frühstück in Radklamotten, da das Gepäck aller Teilnehmer schon gegen 7:00 wieder abgeholt und in Richtung des nächsten Etappenortes gebracht wird.
Aber da sind zig andere Radler am Buffet unterwegs und heute ist mein Hunger schon riesig. Einziger Wehrmutstropfen mein schmerzender Beinbizeps rechts, wenn ich gehe ist es ganz schlimm. Ich hoffe, dass es auf dem Rad nachlässt.
Nette Gespräche im Startblock mit Leuten aus unserer Gegend. Dann geht’s los und wir rollen zügig in Richtung Ischgl.
Mein Rhythmus war schon mal besser, und den Arlbergpass empfinde ich als mühsam.
Unterwegs zur 2. Verpflegung wird die Stimmung entspannter.
Danach geht’s in Richtung Bieler Höhe auf der Silvretta Hochalpenstrasse. Ein langer und schwerer Anstieg mit Ausblick auf eine Regenfront. Wie viel Kraft kann ich heute noch mobilisieren?

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Irgendwann endet auch dieser Anstieg, und als wir auf die Kuppe fahren beginnt es zu schütten. Eine rasante Abfahrt, die ich gerne im Windschatten hinter Klaus verbringe, führt uns ins Tal. Der Regen hat aufgehört, der Wind ist heftig bis stürmisch, und über Ischgl braut sich ein Gewitter zusammen. Wir rauschen durch Galtür, ohne Zeit zum Schauen (ich lerne in dieser Woche viel über mich, mein Rad und wechselnde Emotionen, aber weniger über die Gegend….) und queren im Zentrum von Ischgl die Ziellinie.

Wie hat Laith al Deen einst gesungen? „Über jede meiner Tränen hab ich auch gelacht, ich wollte endlos schlafen und bin wieder aufgewacht“….
Mit dieser Melodie im Kopf und der Gewissheit, dass die Bielerhöhe abgehakt ist, fahren wir im Regen zu unserer Pension, lassen uns dort was leckeres Kochen und geniessen einen Wohlfühlabend. 12 Stunden bis zum nächsten Start…

3. „Ischgl-Sölden oder hallo André“:

30.06.2009 Etappe 3 von 7, Ischgl-Sölden, 119,98 km-2415 Hm, Pillerhöhe, Jerzens und Ötztal

erstaunlicherweise hat sich mein Beinbizeps soweit gebessert, dass ich ihn auf dem Rad nicht mehr spüre! Ich bin jeden Morgen mehr motiviert und freue mich auf den Tag mit meinem Mann. Heute geht’s nach Sölden ins Ötztal. Die Sonne lacht, wir kriegen ein tolles Frühstück, die Taschenabgabe gegen 7 klappt jetzt ganz routiniert und im Startblock geniessen wir die warmen Temperaturen.
Es geht neutralisiert bergab, wir müssen höllisch aufpassen, heikle Situationen bleiben bei den Menschenmengen nicht aus. Einer bremst unkontrolliert und schon…
Ein kurzer knackiger Anstieg nach Tobadill fühlt sich an wie Heidelberger Herbst: Leute um mich herum soweit ich schauen kann, und kaum Platz für eine Bewegung mit dem Rad. Na hoffentlich steigt jetzt keiner ab…
Wir haben seit gestern ein neues Teammitglied. André hat sich uns angeschlossen, Er fährt nicht mit seinem Partner, Sie treffen sich nur im Ziel. Nicht jeder hat’s so gut wie ich, denn Klaus fährt die gesamte Strecke mit mir. Ist ja auch ein Rennen für Teams!
Die Pillerhöhe wartet mit heißem Wetter und einigen Steigungsprozenten auf uns.
Wir haben auch die Performance an der Verpflegungsstelle optimiert: Klaus füllt meist Wasser für uns auf, ich das Iso. Dann schnell eine Handvoll Nüsse und ein Riegel und wir rollen schon wieder. Hinter uns André….
Wie viele Flaschen wir pro Tag trinken? Viele!!!!!!!!!!!
Ich liebe es, wenns unterwegs auch mal ein Stück Kuchen gibt und bin dann total glücklich.
Das Ötztal zieht sich wie Kaugummi, was zu erwarten war. André lässt uns vorfahren und kauft eine Cola, nichts geht mehr…
Wir machen Umdrehung für Umdrehung und irgendwann schmelzen die Kilometer dahin. Mit einer Gruppe anderer Teilnehmer kommen wir in Sölden ins Ziel.
Auch André kommt bald an, überglücklich!
Ich liebe es, wenn unser Tourmoderator sagt: und da kommt das TEAM sportagentur mit Karin und Klaus Gruber aus Heidelberg.
Ist das die Motivation jeden Tag wieder alle Kräfte zu mobilisieren? Jaaaaaa…

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Klaus kämpft gegen eine Erkältung und nach der Pastaparty packe ich Ihn ins Bett.Hoffentlich wird bis morgen alles gut… Ach ja, da war noch mein spontaner Massagetermin! 10 PT´s und Masseure bieten abends diesen Service an. „Danke“ sagen meine Beine.  😉

4. „Sölden-Naturns oder Karin in Ihrem Element“:

01.07.2009 Etappe 4 von 7, Sölden-Naturns, 91,19 km-1848 Hm, Timmelsjoch

Ich bin voller Vorfeude! Heute steht das Timmelsjoch an, und wieder strahlt die Sonne vom Himmel.
Im Startblock treffen wir unser drittes Teammitglied und haben Zeit für nette Gespräche. Klaus geht’s besser, zum Glück. Da Er aber noch hustet, nehme ich Ihm das Versprechen ab, sich zu schonen. Start in Sölden, wie immer mit unserem Song von Kid Rock „all summer long“, mein Ohrwurm für die nächsten 2 Stunden Fahrt.
Ich liebe die Atmosphäre. André lobt einmal mehr unser gleichmäßiges Tempo und fühlt sich mit dieser Geschwindigkeitsvorgabe richtig wohl.
Gute Fahrt nach Naturns!
Recht schnell fangen wir wie jeden Tag an uns zu versorgen. Der Renner sind die Powerbar  Ride Shots „Gummibärchen“ in Cola oder Lemongeschmack. Die machen Beine!
Ich genieße diesen Anstieg Meter für Meter und kann mir heute nicht mehr erklären, was mich auf der Bielerhöhe mental so geschlaucht hat.

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Die Abfahrt nach Naturns ist lang und die restlichen Kilometer sind flach. Zum Schluß treffen wir noch auf den „Sachsenexpress“ und rollen mit 37 km/h im Windschatten ein Weilchen hinterher. Der absolute Ehrgeiz packt mich vor dem Ziel… und dann: hier ist das TEAM sportagentur mit Karin und Klaus Gruber aus Heidelberg! DANKE!!!!!!!
Die Zielverpflegung im Ort ist top und ein Sport – und Wellnesshotel der Extraklasse wartet auf uns. Ein ganz besonderer Abend in Naturns wird mir in Erinnerung bleiben!
Ich danke meinem Mann schon an dieser Stelle auch für’s Organisieren aller Unterkünfte.
Wir gehen zu Bett in Vorfreude auf das supertolle Frühstück auf der Terrasse am nächsten Morgen…….wenn auch in Radelklamotten, so wie die anderen eben auch 😉

5. „Naturns-Livigno oder Stilfserjoch die 3. oder Frühstück mit Klaus und Arndt“:

02.07.2009 Etappe 5 von 7, Naturns-Livigno, 118,30 km-3570 Hm, Stilfserjoch, Passo Foscagno und Passo d’Eira.

Wie so oft treffen wir schon beim Frühstück auf andere Teams, welche wir dann unterwegs oder im Startblock wiedersehen. Dieses Mal Klaus und Arndt, wir werden Sie dann am Stilfserjoch treffen…
Gut gestärkt verlassen wir unser Traumhotel und rollen zum Start.
Eigentlich hatte ich immer gedacht, dass 2 x Stilfserjoch dann auch genug ist, aber jetzt bin ich schon wieder mit von der Partie. Ist schon eine tolle Strecke, die mentale Anforderung an meine Person ist aber bekanntlicherweise hoch, zumal es natürlich nur einer von mehreren Pässen heute ist.
Die ersten Kilometer schmelzen in der Gruppe dahin. In unserer Nähe André, der immer wieder betont wir sollten nur ja nicht zu schnell angehen, denn es käme noch Einiges auf uns zu. Wir wissen es!

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Das erste Teilstück von Prad an läuft super, teilweise ist es mir sogar zu heiß.
Die Verpflegung wartet weiter oben auf uns, und wir bringen wieder unsere bewährte Arbeitsteilung zum Einsatz.
Ich fühle mich hervorragend und muss innerlich lächeln, als wir weiter oben Arndt und Klaus überholen, die dann anerkennend zugeben müssen, dass auch ein Mixed Team gut trainiert sein kann.
Die Franzenshöhe tut meiner Psyche nicht so gut, und ich muss jetzt wie erwartet beißen. Ist eben immer dasselbe mit mir an dieser Stelle!
Es wird kalt und kurz bevor wir oben sind regnet es. Wir fahren gleich ab in Richtung Bormio und freuen uns auf die Verpflegung am Fuße des Passo Foscagno.
Es gibt Schokokuchen!!!!!!!
Der Foscagno ist lang und schwül ist es außerdem. Wir motivieren uns gegenseitig und irgendwann sind wir drüber und schon im nächsten Aufstieg zum Passo d’Eira. Leider kommt ganz starker Regen auf, und die Abfahrt nach Livigno ist nicht ungefährlich. Ich bin froh, dass Klaus mir den Weg vorgibt und bedaure alle, die fast am Straßenrand stehen, aus Angst in diesen Sturzbächen abzufahren.
Ich weiß, dass mir noch nie so kalt war! Im Ziel Tee , Schokolade, Käse, Kekse. Grundsätzlich egal ob’s zusammenpasst, mein Magen und die Psyche freuen sich.
Bibbernd komme ich in’s Hotel. Klaus schickt mich unter die Dusche und kümmert sich um die Bikes. Unsere Arbeitsteilung funktioniert! Danke!
Abends essen wir lecker im Hotel, sammeln Kraft und fallen müde ins Bett. Ein weiterer wundervoller (Arbeits-)Tag ist zu Ende…

6. „Livigno-Kaltern oder die Königsetappe am verflixten 6.Tag“:

03.07.2009 Etappe 6 von 7, Livigno-Kaltern, 180,76 km-3770 Hm, Passo d´Eira, Passo Foscagno, Passo Gavia, Passo Tonale und Mendelpass

oft darüber gesprochen, viel darüber nachgedacht,  immer wieder das Roadbook gelesen und geschwankt zwischen „das schaffen wir schon und wie soll das am 6.Tag des Rennens noch möglich sein?“
Kaum kann ich all diese Gedanken sortieren, schon stehen wir wieder im Startblock. Zum Glück lacht über Livigno die Sonne und erst heute Morgen konnte ich den hübschen Ort so richtig betrachten.
Jetzt soll es also losgehen zur härtesten und längsten Etappe dieser Transalp. Überhaupt ist es seit jeher die härteste Jeantex Tour Transalp… Soll mich das trösten oder beängstigen?
Ich entschließe mich für eine Strategie: „Teilabschnitte abarbeiten, nicht an das Verbleibende denken“.
Wir beginnen mit dem Passo d’Eira und dem Foscagno und siehe da, heute machen sie viel mehr Spaß als gestern im Regen. Es läuft gut und bald erreichen wir St. Catarina am Fuße des Gavia. Es gibt Kuchen!!!!!!!! Da muss der Gavia ja gut von der Hand gehen.
Gesagt, getan, wir begeben uns auf den Weg…..
Oben angekommen liegen schon die ersten 3 Teilabschnitte hinter uns. Es fühlt sich gut an.
Weiter geht’s auf eine lange Abfahrt. Ich sammle Energie und stelle mich auf den nächsten Arbeitsabschnitt ein – der Passo Tonale.
Auf die Uhr schauen ist unnötig, den richtigen Rhythmus finden dagegen umso besser!
Oben am Tonale: Verpflegung im übliche Modus, Getränke, Nüsse, Riegel und weiter geht’s.

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Innerlich freue ich mich, denn die Königsetappe fühlt sich, da schon so viel hinter uns liegt, gar nicht mehr so unbezwingbar für mich an.
Motivation, Freude, die Aussicht auf’s Ankommen in Kaltern verleihen uns neue Kräfte.
Durchfahrzeit an der letzten und 3. Verpflegung am Fuße des Mendelpasses ist 18:30.
Wir sind um kurz nach 17:00 da!!!!!!!
Die letzten Kilometer zum Ziel fliegen an mir vorbei.
Wir kommen überglücklich und auf den eigenen 2 Rädern an und fahren direkt zur Pastaparty. Ich glaube so gut hat’s noch nie geschmeckt.
Ist es wirklich wahr, dass morgen schon alles vorbei ist und wir in Arco ankommen?
Bis dahin, lass uns noch ein Bisschen relaxen!

7. „Kaltern-Arco oder 100 km und 2 Pässe in 4 Stunden“:

04.07.2009 Etappe 7 von 7, Kaltern-Arco, 102,73 km-1546 Hm, Fai della Paganella, Andalo

Sonne satt, die Stimmung entspannt, voller Vorfreude auf das Grande Finale am Gardasee. Ein letztes Mal nette Gespräche im Startblock, ein Interview mit den Machern der DVD zur Jeantex (habe ich jetzt auch das gesagt was ich wollte?) und etwas Entspannen bis es losgeht.
Nach dem Start finden wir eine gute Gruppe und können die ersten 35 km Windschatten fahren! Herrlich! Es bleibt sogar die Möglichkeit ein Bisschen die wunderschöne Landschaft der Weinstrasse zu genießen.
Dann kommt der erste Anstieg des Tages. In sengender Hitze geht es hinauf zum Fai della Paganella nach Andalo. Es ist brütend und unsere Flaschen sind schon bedenklich leer geworden. Durchhalten bis zur ersten Verpflegung!
Mit dem letzten Tropfen Wasser kommen wir an und fahren so schnell wie möglich weiter die Abfahrt hinunter und in Richtung Passo Ballino. Nur noch dieser eine Anstieg trennt uns von der Ankunft in Arco.
Am Ballino gilt es noch einmal gegen die Hitze und den inneren Schweinehund zu kämpfen. Ich verspreche mir einen Eisbecher und einen Capuccino. Das hilft!
Wir treffen einen Teampartner vom „Sachsenexpress“ und fahren für einige Zeit zusammen. Dann lässt er uns ziehen.
Die Abfahrt nach Arco ist rasant. Ich will nur noch ankommen und klebe an Klaus Hinterrad.
Die ersehnte Zeitnahme erfolgt schon außerhalb der Stadt und über die Ziellinie
Inmitten von Arco fahren wir Hand in Hand.
Unendlich stolz und erleichtert genießen wie die Zielverpflegung, nette Gespräche und Glückwünsche, die Atmosphäre zwischen all den Menschen, machen Bilder und lassen uns treiben.
Den versprochenen Capuccino und das Eis habe ich bekommen!

Abends findet eine riesige Party statt, ein tolles Essen und letztendlich die Verleihung der Finishertrikots und der Medaillen.
Begreifen werden wir es wohl erst später!

Unser Fazit: ein Radrennen der Extraklasse, gleichzeitig hart und kräftezehrend, aber auch voller Emotionen und Belohnungen! Einmalig!

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Unser Dank: gilt allen, die an dieser nahezu perfekten Organisation mitgewirkt haben und besonders den Ärzten, die u.a auf Motorrädern immer gut auf uns aufgepasst haben.  Nicht zu vergessen das Taschenteam. Wir waren jedenTag überglücklich unsere Taschen nach dem Radeln im Hotel vorzufinden. Sorry, aber so schwer war die Tasche nur wegen all der Powerbarriegel…

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Unser Stolz: wir haben uns in der Mixed Wertung bei unserer ersten Teilnahme an diesem Rennen in 7 Tagesetappen immerhin um knapp 20 Plätze kontinuierlich nach oben gearbeitet.

jtt_finisher_bildUnsere Heimfahrt: am nächsten Morgen (Sonntag um 10:00) im Bus nach Sonthofen.Schade, dass alles so schnell vorbei gewesen ist!